
Angelika Krinzinger KRI/F 304
AK#16, 2016
Inkjet auf Hahnemühle Büttenpapier
60 x 80 cm
original signiert / original signed back
gerahmt / framed
comes along with a catalogue from the KHM Museum
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Flügel verleihen
Angelika Krinzinger hat sich den Traum vom Fliegen erfüllt. Ihrem Take-Off ging wie bei vielen ihrer Arbeiten eine ungewöhnliche Spurensuche voraus. Für ihre Serie „Learning to fly“ nahm sie Flügel von fünf Insekten unter die Lupe. Eine optische, aber auch geistige Lupe. Eine Lupe, die den Ahnungen der Künstlerin folgt.
„Ohne Ahnungen gibt es keine Spuren. Und Ahnungen sind Regungen, die Flügel des Geistes zu heben“, schrieb die Ikone der Romantik Bettina von Arnim. Angelika Krinzingers Geist schafft 150 Jahre später eine ganz besondere Bilder-Bühne, indem sie die Flügel ihrer kleinen Insektenschar durch analoge Direktfotografie einmal mehr abheben und auf großformatigem Papier landen lässt. Fast möchte man sich diese anschnallen, das Fenster öffnen und summend davonschwirren, am besten mit Tom Pettys „Learning to fly“ im Ohr.
Egal ob es sich um die Flügel einer Biene oder einer Libelle handelt, das Flügel-Stell-dich-ein vereint fragile und doch starke Konstruktionen, die der Mensch gern als Wunder der Natur bezeichnet. Oder ganz anders formuliert: So klein, lästig und unbedeutend eine Fliege auch sein mag, dort oben, über unseren Köpfen kreisend, zeigt sie sich uns gegenüber um einen Menschheitstraum überlegen.
Der Natur ist das egal. Angelika Krinzinger und ihrer Kunst nicht, denn diese schafft einmal mehr Bildwelten und eine Ästhetik, die uns staunen und rätseln lassen. Einzigartige geometrische Formen, Linien, die an Adern oder die Skelette von Blättern denken lassen, verästelte Gitternetze, Strukturen, die wie zufällig wirken, es aber keinesfalls sind. Auch an Galaxien könnte der Betrachter denken. Wenn er das will, denn auch die Freiheit der Interpretation sind Flügel, die die Kunst verleiht. Dazu zählt eben auch der Gedanke, dass Krinzingers neue Bilderserie die dahingeschiedenen Insekten noch einmal abheben und auf ihre Art und Weise stillschön weiterbrummen lässt.
Auch das ist der Natur egal. Angelika Krinzinger nicht. Sie ist mit ihren Arbeiten abgehoben und hat ihren Traum vom Fliegen wahr gemacht. Ihre Flügel verleiht sie auch dem Betrachter. Er darf beim Fliegen zuschauen, ohne den Boden verlassen zu müssen. Das erledigt der Geist, vorausgesetzt, er hat eine Ahnung. (Text: Michael Hausenblas)
Angelika Krinzinger
Baby Wings # 1, 2022
direct photography, analogous c-print
40 x 30 cm
1/1+AP
2.300,00 €
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Angelika Krinzinger
Airline Spoon 7, 2017
photogram
28.5 x 20.5 cm gerahmt 30x22,5cm (frame)
Unikat Rückseite signiert / unique piece backside original signed
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Angelika Krinzinger
ANSA (2), 2024
c-print on aluminium
30 x 40 cm
inkl. hochwertiger Rahmung
ED3+2AP
2.500,00 €
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Dieser c-print auf Aluminium von Angelika Krinzinger präsentiert eine eindrucksvolle Darstellung von Blättern. Die österreichische Fotografie-Künstlerin erfasst jedes Detail der Pflanze und hebt sie in leuchtend roten und gelben Tönen hervor. Der durchscheinende Charakter und die hervorragende Belichtung fesseln den Blick. (Stefanie Stuböck)
Angelika Krinzinger
Leave, 2003
c-print on aluminium
65 x 65 cm
Edition von 3
Rückseite signiert / backside original signed
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4.200,00 €
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Meine neue Arbeit zeigt ein sehr pastos gemaltes Herz, das in seiner Materialität und Emotionalität bewusst im Vordergrund steht.
Dieses Herz ist nicht nur ein Motiv, sondern auch der Ausdruck meiner persönlichen Auseinandersetzung mit einem bestehenden Gemälde, das ich in einem kreativen Prozess verändert und weitergeführt
habe.
Dabei spielte die KI eine zentrale Rolle: Durch sie konnte ich bestimmte bildnerische Elemente neu denken und transformieren. Die Technologie wurde für mich zu einem Werkzeug, welches mir
ermöglichte, in einen Dialog mit dem Original zu treten und gleichzeitig etwas völlig Eigenständiges zu erschaffen.
So entstand ein Werk, das Tradition und Gegenwart miteinander verbindet – ein Zusammenspiel aus malerischer Textur, digitaler Intervention und meinem individuellen künstlerischen Blick.
Der Titel „1961“ verweist auf das Entstehungsjahr des Originals, das ich neu interpretiert und in die Gegenwart geholt habe. Diese Jahreszahl erinnert daran, woher das Werk ursprünglich kommt,
und macht zugleich sichtbar, wie stark sich Kunst durch Zeit, Perspektive und neue Technologien verändern kann.
In dieser meiner Arbeit verdichten sich Vergangenheit und Gegenwart zu einem neuen Bild, in dem mein eigener künstlerischer Ausdruck klar erkennbar bleibt: kraftvoll, persönlich und bewusst
weiterentwickelt.
Künstlerin: Angelika Krinzinger
Titel: 1961,
Jahr: 2025
Technik: C-Print auf Aluminium
Größe: 45 x 60 cm
Auflage: 1/7 (Ed. 7 + 2 AP)
Signatur: Rückseite original signiert.
Rahmung: Gerahmt.
1.200,00 €
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Angelika Krinzinger's works are evocative of the manifestations of a systematic science-oriented photography from the 19th century. Just as she “reanimates” the dead plants in recalling the immediate photography of an early phase, in the body images she works with the technique that has gained popularity since the Surrealist movement, namely, the fragmentation of reality within a picture – a perspective that is primarily intrinsic to photography.
(Michael Hausenblas)
COLLECTIONS: Sammlung Angerlehner, Wels, Austria; Ferdinandeum, Innsbruck, Austria; Land Tirol, Austria; Sammlung Lenikus, Vienna, Austria; Musa Stadtgalerie, Vienna, Austria; Andra Spallart,
Salzburg, Austria; Koc Holding, Istanbul, Turkey; Diana Lowenstein Fine Arts, Miami, USA; Marc Strauss Collection, New York, USA; Collection Ellen Stern, New York, USA; TU Darmstadt, Germany;
Sammlung Lutz Teutloff, Bielefeld, Germany; Eslite Gallery Collection, Taipei, Taiwan; INTERNATIONAL PRIVAT COLLECTIONS: United Arab Emirates (Abu Dhabi), Bahrain, Belgium (Brussels), Germany
(Berlin, Tübingen), France (Paris), United Kingdom (Edinburgh), Italy (Milan), Mexico, Portugal (Lisbon).
